Herzschwäche bedeutet, dass der Körper nicht genügend mit Blut versorgt wird. Diese löst Schwächegefühl, Atemnot, Schwindel aus und führt zu Wassereinlagerungen mit Gewichtszunahme und Beinödemen. In schweren Fällen ist der Patient nicht mehr in der Lage, wenige Meter in der Ebene ohne Atemnot zu gehen.

Die häufigsten Ursachen für Herzschwäche sind:

  • Z.n. Herzinfarkt
  • Herzmuskelentzündung
  • andere Kardiomyopathien, so auch als Folge eines Bluthochdrucks
  • Erkrankungen der Herzklappen
  • langdauernde Herzrhythmusstörungen


Manchmal ist es gar nicht das Herz. So können dieselben Symptome durch Blutarmut, Lungenerkrankungen, Nierenerkrankungen, Tumore etc. ausgelöst werden.

Welche Untersuchungen sind sinnvoll?

  • Die Herzfunktion lässt sich am besten mit Echokardiographie und (als Goldstandard) mit Kardio-MRT bestimmen
  • Für manche Herzklappenerkrankungen ist die transoesophagiale Echokardiographie (TEE) erforderlich
  • Die Leistungskapazität des Herzens lässt sich mit Spiroergometrie messen
  • Häufiger ist eine Herzkatheteruntersuchung erforderlich
  • Natürlich müssen alle Ursachen außerhalb des Herzens untersucht werden: Laboruntersuchungen, Lungenfunktion, Oberbauchsonographie etc.

 

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